„Europa am Scheideweg!“

St. Peter im Sulmtal ist seinem Namen als Europadorf wieder einmal mehr als gerecht geworden. Eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion hat zu dem provokanten Thema „Europa am Scheideweg“ den Mehrzwecksaal bis zum letzten Platz gefüllt.

Diese Veranstaltung ist im Vorfeld zur EU-Wahl am 26. Mai im Rahmen der Europawoche Steiermark 2019 erfolgt, die vom Europahaus Graz und vom Land Steiermark initiiert worden ist. „In diesem Sinne freue ich mich besonders, den Vorsitzenden des Europahauses Burkhard Neuper zu begrüßen“, so Bgm. Maria Skazel, die selbst Vorstandsmitglied ist.

Unter der fachlichen Leitung von EU-Konsulent Johannes Ausserladscheiter haben Werner Amon (Vizepräsident des Europarates), Simone Schmiedtbauer (Bgm. a.D., Kandidatin EU-Wahl), Beatrice Saurer (Jugendvertreterin), Fritz Kobald (Management Firma Gady KFZ und Landmaschinen) sowie Karlheinz Wanker (EU-Stabsabteilung Wirtschaftskammer Österreich) ebenso am Podium Platz genommen, wie der ehemalige Vizekanzler und Vorsitzende des Institutes für den Donauraum und Mitteleuropa Erhard Busek.

„Ich habe mit Erhard Busek bei einer Diskussionsrunde vom Club Alpbach Steiermark Kontakt aufgenommen. Schließlich brauchen wir solche Diskussionspartner nicht nur in der Stadt, sondern auch am Land“, freut sich Skazel. Der Themenbogen reichte von den Errungenschaften der Europäischen Union über die Gefahren für das Friedensprojekt, die Stellung von Europa in der Weltwirtschaft bis hin zu provokanten Fragen wie „Funktioniert Schengen überhaupt? Wo sind die Schwachstellen?“ oder „Golden Plating, will Österreich die Regulierungen der EU noch übertreffen?“ die Karlheinz Wanker sehr pointiert am Beispiel von Österreichs selbst kreierter „Buchstabensuppe“ zur Allergenverordnung bzw. der  Raucherrichtlinie aufgegriffen hat: „Tatsache ist: Nicht die Großen fahren über die Kleinen! Österreich ist bei der Gesetzgebung immer mit am Tisch“, so Wanker.

Erhard Busek brachte es auf den Punkt: „Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung interessieren Sie sich ja für sich selbst und für die Zukunft Ihres Wohnortes und Ihrer Familie“. Auch wenn Europa mit nur sieben Prozent der Weltbevölkerung geradezu klein ist, könne es mit 22,4 Prozent der Weltwirtschaftskapazität immer noch als Big Player mithalten. Das Augenmerk liegt dabei u.a. auf dem enormen Wachstum von China. Busek: „Es gilt, die Kapazitäten und vor allem die schöpferische Kraft in all ihrer Vielfalt zu aktivieren. Sind wir doch stolz auf unser Europa.“

Ob es sich lohnt zur Wahl zu gehen? „Natürlich“, appelliert Erhard Busek im Namen aller

Diskutanten: „Engagieren Sie Sich für dieses Europa, engagieren Sie sich für diese Wahl, denn sie ist entscheidend für jeden Einzelnen von uns!“

Vorankündigungen

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Unser Pfarrkaffee findet jeweils am letzten Sonntag im...weiter...

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Teaser-Abschluss